Am Eingang des Ratschingstales liegt die weltweit einzigartige Schlucht, die der Wildbach tief in reinweißem Marmor eingeschnitten hat. Spektakuläre Holzbrücken gewähren wortwörtlich tiefe Einblicke.
Die Mühlbacher Klause, eine mittelalterliche Maut- und Klausenanlage, wurde erstmals 1269 in einer Urkunde des Grafen Friedrich von Rodank erwähnt. Zoll wurde bei der Klause seit 1288 nachweislich eingehoben. Als Talsperre stellte die Klause auch ein militärisches Bollwerk dar, das 1526 auch von Michael Gaißmair vergeblich belagert wurde. Heftige Kämpfe spielten sich hier auch in den Tiroler Freiheitskriegen 1809 zwischen den Tiroler Landstürmern und dem französischen General Rusca ab.
Zu Ehren des Gründers des Bodenbewässerungskonsortiums auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs wurde Herrn Jakob Auer, „Flötscher“, im Jahre 1983 auf dem Dorfplatz in Natz ein Brunnen mit seiner Büste in Bronze errichtet.
Der Ganderbach, der bei Kollmann in den Eisack fließt, stürzt bei der Überwindung eines Höhenunterschiedes von 1510 Metern über mehrere Felsstufen. Über einen markierten, wild-romantischen Steig gelangt man zu den Wasserfällen, von denen der unterste mit 85 m der höchste ist.
Die überdachte Archäologieausstellung in der Tanzgasse ist für alle Besucher tagsüber geöffnet.