Sehenswert ist die Kirche St. Magdalena. Der heutige Bau mit einem Turmstumpf aus den Jahren um 1500 wurde auf dem Fundament einer 1281 geweihten Kirche erbaut. Der Turmausbau erfolgte im 17. Jh.
Die doppelstöckige Kapelle wurde im 15. Jh. erbaut und 1482 eingeweiht. Die Original-Weiheurkunde ist im Pfarrarchiv erhalten. Aus der Zeit Friedrich Pachers stammen die Fresken an der Außenwand: die älteste Herz-Jesu-Darstellung, Bildnisse der Stifter, die Schmerzensmutter. Interessant ist ein Rundgang durch die Florianikapelle mit dem Dorfpfarrer, der von einem großen Knochenfund aus konstantinischer Zeit erzählen kann, den er persönlich gemacht hat.
Der Dom Mariae Aufnahme in den Himmel und St. Kassian (Ersterbauung um 980 n. Chr.) ist die größte Kirche Brixen und gehört zum Fürstbistum Brixen. Der Wohnsitz des Bischofs war schon bald nach der Gründung der Stadt von Säben nach Brixen verlegt worden, wo er bis 1964 blieb. Nachdem der Dom niedergebrannt war, wurde er 1745 im Stil des Barock neu errichtet. Er ist dreischiffig ausgelegt. Die Kathedra des Bischofs steht daher heute noch im Dom von Brixen. Der Dom trägt die Titel Kathedrale und Basilica minor und ist die ranghöchste Kirche in Südtirol.
Die Bibel der Armen wurde der reich bebilderte Kreuzgang Brixens früher genannt. Das großartige romanische Bauwerk der Romanik mit Gewölben des 14. Jh. und herrlichen Fresken des 14. und 15. Jh. zeigt die mittelalterliche Kunstentwicklung in einem Raum auf und bietet Sehenswürdigkeiten ersten Ranges.
Mit der Engelsburg, der spätbarocken Stiftskirche, dem gotischen Kreuzgang, dem Wunderbrunnen, der Bibliothek mit einzigartigen Handschriften und der historischen Pinakothek gehört die größte Klosteranlage Tirols zu den bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des Eisacktals. Führungen sind ebenfalls durch den historischen Stiftsgarten möglich. Empfehlenswert: Der Stiftskeller und die Wein- und Spezialitätenhandlung.
Der Säbener Berg und sein Kloster – die Akropolis Tirols - sind wegen ihrer Archäologie, Geschichte und Kunst in jedem Falle einen Besuch wert. Gnadenkapelle, Kreuzkirche und Klosterkirche sind täglich geöffnet, leider kann das Kloster nicht besichtigt werden.
Auf einer kleinen Waldlichtung mit herrlichem Panoramablick entstanden an der Stelle eines uralten heidnischen Quellheiligtums zwischen dem 13. und dem 16. Jh. drei kleine, ineinander verschachtelte Kirchen. Gotische Flügelaltäre und reiche Fresken der spätmittelalterlichen Brixner Schule überraschen den Besucher. Nur zu Fuß auf schönen Wanderwegen erreichbar. Schlüssel beim Gasthaus Messner nebenan.